Unsere Demokratie
braucht ein Update

Warum ein Vetorecht im Grundgesetz unsere Demokratie besser macht.

Auf Bundesebene gibt es kaum Möglichkeiten, sich an Politik zu beteiligen.

Bürgerinnen und Bürger wollen wieder politisch gehört und ernst genommen werden.

Petitionen und Bürgerräte können auch bei Erfolg einfach übergangen werden.

Durch verbindliche Beteiligung werden Proteste in geregelte Bahnen gelenkt und Debatten konstruktiver.

Mehr Verantwortung macht Menschen informierter und verantwortungsvoller.

Mehr politische Teilhabe fördert Vertrauen in die Demokratie und Motivation, aktiv mitzugestalten.

Mit einem Vetorecht können Bürgerinnen und Bürger endlich auch über Themen mitentscheiden.

Mit einem Vetorecht können alle Verantwortung übernehmen und Politik aktiv mitgestalten.

Mit einem Vetorecht können Bürgerinnen und Bürger endlich auch über Themen mitentscheiden.

Mit einem Vetorecht können alle Verantwortung übernehmen und Politik aktiv mitgestalten.

In den Bundesländern und Kommunen wird längst über Sachfragen abgestimmt, deutschlandweit bleibt nur das Wahlkreuz alle 4 Jahre – das ist zu wenig echte Beteiligung für diese Zeit. Mit einem Vetorecht können Bürgerinnen und Bürger neue Gesetze des Bundestages per Volksentscheid bestätigen oder stoppen und so endlich auch über Themen mitentscheiden.

Ein Vetorecht macht unsere Demokratie widerstandsfähiger – wie das funktioniert und wie du helfen kannst, das Vetorecht ins Grundgesetz zu bringen, zeigen wir dir hier. 

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Hinter der Initiative steht das Bündnis Vetorecht, ein Zusammenschluss von NGOs und gemeinnützigen Organisationen, die für Demokratie und Beteiligung brennen.

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Über 328.000 Menschen fordern: „Demokratie stärken – Vetorecht bei Gesetzen des Bundestages“. Doch der Ausschuss verhindert die öffentliche Anhörung der eingereichten Petition und hat die Petition zurückgewiesen.

Hilf dabei, unsere Abgeordneten auf diesen Missstand aufmerksam zu machen und sende Ihnen eine E-Mail!

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Unsere Demokratie steht vor einer ernsten Herausforderung: Nur 42% der Bürgerinnen und Bürger sind mit der Demokratie im Alltag zufrieden, nur noch ca. 1 % sind Parteimitglieder, die Politikverdrossenheit wächst seit Jahrzehnten. Rechtspopulistische Kräfte gewinnen stetig an Zustimmung und könnten in diesem Jahr erstmals Landesregierungen anführen.

Und gleichzeitig gibt es ein starkes Bedürfnis nach mehr verbindlicher Beteiligung: Jährlich erreichen 10.000 Petitionen den Bundestag und über 50% der Bürger und Bürgerinnen fordern verbindliche direktdemokratische Elemente.

Ein Instrument wie das Vetorecht stärkt das Vertrauen in unsere Institutionen – z.B. das Bundesverfassungsgericht als Schutzinstanz – und schützt vor weiterer Aushöhlung und Entfremdung.

Es ist Vorwärtsverteidigung: Durch echte Mitsprache, die die Politik zwingt, sich frühzeitig mit Anliegen aus der Bevölkerung zu befassen und besser zu kommunizieren, und durch Eingliederung von Bedenken wird die Demokratie widerstandsfähiger. Die jahrzehntelangen positiven Erfahrungen aus allen 16 Bundesländern zeigen: Solche Reformen funktionieren.

Die AfD fordert für Deutschland das Schweizer Modell: Grenzenloses „Abstimmen über alles“, um das demokratische System zu destabilisieren. Niemand sonst will das.

Die direkte Demokratie der Schweiz mag grundsätzlich ein Vorbild sein, ist es aber gerade in vielen entscheidenden Punkten nicht (z.B. gibt es in der Schweiz kein Verfassungsgericht) und vor allem nicht auf Deutschland übertragbar.

Alle Organisationen im Bündnis Vetorecht setzen sich täglich für mehr demokratische Teilhabe ein: Wir betreiben Petitionsplattformen, unterstützen Demokratie-Bildung in Schulen, wir beraten den Staat und Unternehmen zu demokratischen Prozessen, wir öffnen an vielen Orten Gesprächsräume zu Demokratie. Damit kennen wir unser politisches System so gut wie wenige andere – und wir wollen es unbedingt erhalten.

Genau deshalb wollen wir mit Ängsten und Mythen vor direkter Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an Entscheidungen aufräumen – wir sehen, dass es Veränderung braucht, um die Demokratie für die Zukunft zu stärken, bevor eine Mehrheit sie mit Machtlosigkeit und Resignation verknüpft.

Der Populismus ist bereits eine sehr reale Bedrohung, ob mit oder ohne direkte Demokratie. Die hohe Aufmerksamkeit für populistische Kampagnen weist uns sehr deutlich auf Mängel hin, auf überfällige Anpassungen des demokratischen Systems an gesellschaftliche Entwicklungen und Bedarfe.

Wir sind nicht für Referenden „von oben“, wie die Abstimmung über den Brexit. Der Brexit hat deutlich die Schwachstellen von Referenden an sich aufgezeigt, sowie das Problem fehlender unabhängiger Kontrollmechanismen.
Mit Direkter Demokratie „von unten“, mit Volksbegehren und Volksentscheiden, wurden in Deutschland seit den 1950er Jahren aber sehr gute Ergebnisse erzielt und die Arbeit der Parlamente verbessert, wie zahlreiche Übernahmen von Initiativen aus der Bevölkerung zeigen.

Sicherlich können Volksentscheide zu Ergebnissen führen, die von bestimmten Akteuren und Gruppen als schlecht angesehen werden. Dass einem nicht jedes Ergebnis gefällt, ist aber ein demokratisches Grundprinzip, ebenso wie den Wettstreit verschiedener Seiten darum, wer eine Mehrheit von den eigenen Argumenten überzeugen kann.

Das heißt aber nicht, dass es durch Direkte Demokratie „freie Bahn“ für Rechte und Populisten gibt, das zeigen Länder und Kommunen seit Jahrzehnten.

Konkret zeigt z.B. eine Auswertung kommunaler Beteiligungsverfahren zu Flüchtlingsunterkünften von MehrDemokratie, dass mehr Mitsprache nicht zu mehr „rechten“ Beschlüssen führt: …

Das Vetorecht stärkt unsere Demokratie. Es gibt Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, neue Gesetze zu überprüfen und – wenn nötig – zu stoppen. Nach dem Beschluss eines Gesetzes bleiben 100 Tage Zeit, Unterschriften zu sammeln. Kommen genug zusammen, entscheidet das ganze Land in einer Abstimmung.

So können alle aktiv mitgestalten und Verantwortung übernehmen – gemeinsam mit den gewählten Vertreterinnen und Vertretern im Bundestag.


Klare Regeln sorgen für Fairness: In dringenden Fällen darf der Bundestag weiterhin schnell handeln, das Verfassungsgericht prüft das Verfahren und hohe Unterschriftenhürden beschränken die Häufigkeit von Vetos. Der Bundestag kann auch Kompromissvorschläge für das ursprüngliche Gesetz mit zur Abstimmung stellen und so in einen offenen Dialog mit den Menschen treten.

Durch das Vetorecht wird Protest in geregelte Bahnen gelenkt und starke Bedenken in den Gesetzgebungsprozess integriert.

Die Bereitstellung von zuverlässigen und leicht zugänglichen Informationen hilft bei der Meinungsbildung und gegen Falschmeldungen.

Bring mit uns das Vetorecht nach vorne!

Du möchtest bei dir vor Ort, allein oder mit anderen Engagierten, eine Aktion für das Vetorecht starten? Wir geben dir dafür alles an die Hand, was du brauchst- und halten dich auf dem Laufenden!